"Kommissar Wunderlich war so sehr in Gedanken, dass er gar nicht bemerkt hatte, wie schnell das Geräusch näher gekommen war. Dann ging alles ganz schnell. Plötzlich preschte der Streifenwagen mit Karacho aus der Pöltnerstraße um die Ecke auf den Kirchplatz, raste mit Blaulicht am Café Amelie und dessen verdatterten Gästen vorbei, bog um die Linkskurve an der Kirche und verschwand in der Admiral-Hipper-Straße, noch ehe Wunderlich wusste, wie ihm geschah. Er hörte nur die quietschenden Reifen, als das Polizeifahrzeug ungefähr vor der früheren Stadtapotheke zum Stehen gekommen sein musste. Noch mitten in der Weilheimer Altstadt."


Am Freitag, 6. Februar 2026 um 19 Uhr findet unter dem Titel "Weilheim.Krimi.Dinner." die Weilheimer Premieren-Lesung aus "Ladensterben" statt. Der renommierte Bio-Markt Biomichl ist der Gastgeber und sorgt für ein mörderisch gutes Drei-Gänge-Menü. Die Gäste können einen zugleich spannenden und entspannten Abend genießen - mitermitteln oder eine Figur spielen muss niemand. Moderiert von Stadtrat Manuel Neulinger können die Gäste neben der Krimihandlung auch vieles zum "Making Of" und zur Person des Autors erfahren. Die Veranstaltung dauert bis ca. 21:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 45 Euro - inklusive des Essens und zuzüglich Getränke. Die Platzanzahl ist begrenzt - es ist eine Voranmeldung erforderlich, die man entweder im Biomichl (Pütrichstr. 9) oder im Friedoline-Kinderladen (Pöltnerstr. 1) vornehmen kann. Das Buch -ebenso wie die anderen sieben Wunderlich-Fälle- kann vor Ort erworben werden und wird gerne vom Autor signiert; das gilt selbstverständlich auch für bereits mitgebrachte Exemplare.


 

Kommissar Wunderlichs achter Fall - ein Weilheim-Krimi mit Rehauer Zutaten. Als die beliebte Inhaberin eines kleinen Einzelhandelsgeschäftes in ihrem Laden tot aufgefunden wird, ist Kommissar Wunderlichs Familienurlaub im oberbayerischen Weilheim jäh zu Ende. Schlagartig wird er in die Ermittlungen gezogen, eine hastige Rückreise nach Rehau inklusive: Denn Dreh- und Angelpunkt in dem Mordfall ist ein ebenso bekannter wie zwielichtiger Geschäftsmann aus Wunderlichs Heimatstadt im Hofer Land. Doch damit nicht genug: Während plötzlich ein Bürgermeister auf der Flucht ist, wird eine ganze Mordserie angekündigt. Geht es hier um ein umstrittenes Energieprojekt nie gekannten Ausmaßes oder um den knallharten Kampf des Onlinehandels gegen erfolgreiche Innenstadtläden? Und liegt die Ursache des Verbrechens womöglich viele Jahre zurück? Wunderlich ahnt nicht, wie tödlich nahe die Lösung des Rätsels ihm und seiner Weilheimer Verwandtschaft kommen wird.

In seinem achten Fall verbindet Torsten von Wurlitz seine Heimatstadt Rehau erstmals ausführlich mit seinem langjährigen Wohnort Weilheim im bayerischen Voralpenland. „Den Pfaffenwinkel und Hochfranken eint, dass sie bayerische Regionen voller Liebenswürdigkeit und Lebensqualität sind“, betont der Autor, „und dafür sollte man mit breiter Brust Werbung machen.“ In „Ladensterben“ greift Torsten von Wurlitz dafür das Thema des starken Einzelhandels in den Innenstädten und dessen Vorteile für die Menschen und die Umwelt auf – umrahmt von Hochspannung, bei der wieder einmal nichts so ist, wie es am Anfang scheint.

Erhältlich insbesondere in Weilheim in den Buchhandlungen Lesbar und Zauberberg. Ebenso in Hochfranken in den bekannten Buchhandlungen. Sowie im Webshop des Autors, mit Option auf persönliche Widmung.

 

ISBN:  978-3-948397-62-3
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2025
244 Seiten, Taschenbuch
EUR 11,40